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Neubau der interdisziplinären Sternstunden-Frühförderstelle in Cham

Als Leonie vor vier Jahren zur Welt kam, stimmte irgendetwas nicht mit ihr. So ganz genau, weiß man es noch immer nicht, was passiert ist. Leonie lag nach ihrer Geburt zehn Wochen lang auf der Intensivstation und braucht noch eine ganze Weile lang mehr Unterstützung als andere Kinder in ihrem Alter. 

Leonie ist entwicklungsverzögert, das heißt, sie tut sich bei vielen Dingen schwerer als Gleichaltrige. Sie spricht und geht ein bisschen langsamer. Aber dafür gibt es auch Hilfen. Zum Laufen braucht Leonie einen Rollator und Beinschienen. Und auch sonst braucht sie Hilfe. 

Die Familie fährt nach Cham zur Frühförderung, wo Leonie spielerisch therapiert wird. In der Frühförderung in Cham werden Kinder wie Leonie in allen Bereichen gefördert. Aber auch die Eltern und Geschwister werden hier mit eingebunden, denn die ganze Familie ist gefordert. 

Hier ist wenig Platz für Bewegungsspiele, die den ganzen Körper fördern. Die Räume der Interdisziplinären Frühförderstelle in Cham sind zu klein und nicht kindgerecht. Die Büroräume wurden sogar in triste Container ausgelagert. Auch die Krankengymnastin hat nur einen kleinen, kahlen Raum zur Verfügung. Damit Leonie ruhig hält, darf sie Puzzlespielen, während ihre Füsse behandelt werden. 

Mehr als 350 Kinder wie Leonie werden in der interdisziplinären Frühförderung betreut. Und zum Teil findet Förderung in Containern statt. Deshalb sammelt Sternstunden – dass in Cham ein neuer großer Bau entstehen kann, um allen die besten Startchancen zu geben.