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Gesundheitszentrum Emesco in Uganda

220 Kilometer westlich der Hauptstadt Kampala in Uganda liegt die Ortschaft Karuguuza im Kibaale District. Ugandische Frauen haben mit durchschnittlich sieben Geburten die meisten Kinder im afrikanischen Vergleich. Dennoch sterben 68 von tausend Babys noch bevor sie ein Jahr alt sind. Die Sterbezahlen sind deswegen so erschreckend, weil die Geburten oft unter schlimmen Umständen stattfinden - ohne ausreichende Hygiene oder ärztliche Betreuung.
Um dem entgegenzuwirken, hat Sternstunden bereits das Entbindungshaus im medizinischen Zentrum finanziert. Obwohl zum Teil noch provisorische Bedingungen herrschen, wurden bereits im ersten Jahr 24.100 Patienten behandelt und 402 Kinder geboren.
Doch nicht nur die Neugeborenen brauchen Hilfe, sondern auch die älteren Mädchen und Buben. Zwar hat die Regierung vorbildliche Gesetze zur Grundversorgung der Kinder entwickelt, jedoch ist die Umsetzung bisher eher zögerlich.
Immerhin warten 25.000 Menschen im Distrikt auf ärztliche Versorgung. Im Gesundheitszentrum sollen künftig einfache Untersuchungen stattfinden und den Menschen soll geholfen werden, wenn sie beispielsweise an Malaria, Typhus oder unter Wurmbefall leiden. Aber auch das Unfallrisiko ist enorm hoch - gerade die unbefestigten Straßen lassen vor allem Kinder Opfer von schweren Verkehrsunfällen werden. Ohne ärztliche Versorgung könnten aus den Verletzungen lebenslange Schäden erwachsen.
Deshalb soll nun mit Hilfe von Sternstunden ein weiteres Gebäude entstehen, in dem die Ambulanz untergebracht werden soll.





