Sternstunden-Hilfe in Äthiopien

humedica

AMREF Deutschland - Gesellschaft für Medizin und Forschung in Afrika e.V. / Nahrung, Wasser und medizinische Grundversorgung

Ziel von AMREF (African Medical and Research Foundation) ist ein flächendeckender Basisgesundheitsdienst in Ostafrika. Aus den Anfängen des "Flying-Doctor-Service" der 50er Jahre, der entlegene Buschhospitäer mit fliegenden Chirurgen versorgt, ist die mittlerweile größte medizinische Hilfsorganisation des afriaknischen Kontinents hervorgegangen. Die Haupttätigkeitsfelder von AMREF in Äthiopien in der Region Afar sind die Wasserversorgung, die Bereitstellung von Spezialnahrung und die Behandlung der von Unterernährung und Durchfall erkrankten Menschen. Kinder, Schwangere und Mütter sind hiervon am meisten betroffen.

humedica e.V. / Nahrung und medizinische Grundversorgung

humedica ist als internationales Hilfswerk in Äthiopien registriert und unterhält in Addis Abeba ein Büro. Der Verein hat eine komplette Infrastruktur aufgebaut, die einen Katastropheneinsatz erleichtern wird. Neben dem medizinischen Engagement (Medikamente, Zusatznahrung, Spezialnahrung für Kinder) plant humedica auch Hilfsgüterverteilungen zu organisieren. Die Ärzteteams von humedica sind im Flüchtlingslager Dolo, an der Grenze zu Somalia im Einsatz. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen gab aktuell bekannt, dass rund 4,5 Millionen Menschen alleine in Äthiopien hungern.

Stiftung Menschen für Menschen / Getreide, Hülsenfrüchte, Öl und Ersatznahrung

Seit 30 Jahren arbeitet Menschen für Menschen in Äthiopien. Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe hat sich dazu entschlossen, in den Gebieten, in denen dringend Hilfe benötigt wird, ein Notprogramm zu starten und die Menschen bis zur nächsten Ernte mit Getreide, Hülsenfrüchten, Öl und Ersatznahrung zu versorgen. Die erste Lieferung von Getreide, Öl und Spezialnahrung traf am 23. September in Djibouti ein und wird von dort nach Adaba/Äthiopien gebracht. Aufgrund des hohen Ansehens, welches der Stiftung in Äthiopien entgegengebracht wird, konnte eine Ausnahmeregelung hinsichtlich der Verteilung der Hilfsgüter erwirkt werden. Während fast alle NGOs ihre Hilfe in Form von finanziellen Mitteln oder Nahrungsmitteln an die äthiopischen Behörden zur Verteilung geben, wird die Stiftung den Verteilungsprozess mit eigenen Mitarbeitern umsetzen und somit gewährleisten können, dass die Hilfsgüter tatsächlich bei den Betroffenen ankommen.