Medizinische Grundversorgung für Kinder und Jugendliche aus der Dritten Welt

Seit vielen Jahren leisten erfahrene Kinderärzte und Pfleger aus Bayern im Niger und in Südindien kostenfreie medizinische Hilfe und konnten so, innerhalb von zwei Wochen, tausende Kinder medizinisch versorgen.

Nun will dieses Team zusammen mit "Hilfe für Kinder - Help for Kids e.V."  (HfK) eine Aktion starten, die auf Nachhaltigkeit baut und mehrmals im Jahr an denselben Orten stattfinden soll. Dabei will das Team an Orte gehen, wo die Infrastruktur für eine solche Aktion bereits vorhanden ist und auf Einrichtungen zurückgreifen, die von Sternstunden in früheren Jahren selbst errichtet wurden. Durch die Synergie aus Fachwissen, Organisation und bestehender Infrastruktur wird so dem Ziel Rechnung getragen, vielen Kindern und Jugendlichen in kurzer Zeit zu helfen, da die Kindersterblichkeit nach wie vor sehr hoch ist.

Bereits im Frühjahr 2009 halfen die Ärzte in Südindien, indem sie mit einer mobilen Klinik ebenfalls auf eine bestehende Infrastruktur zurückgreifen konnten. Die mobile Klinik versorgt rund um die Stadt Tiruchirapalli etwa 12.000 Kinder und Jugendliche aus den umliegenden Dörfern. Als weitere Hilfsmaßnahme wollen die Ärzte in den Wüstenstaat Niger fliegen, wo der Verein Noma e.V. zusammen mit Sternstunden eine Klinik aufgebaut hat. Dort sind die Ärzte sehr willkommen und können auf Krankenpfleger zurückgreifen, die die Sprache und Kultur vor Ort kennen und es bereits gewohnt sind, mit europäischen OP-Teams zu arbeiten. Niger gehört zu den absoluten Armenhäusern dieser Welt. Nur in der Hauptstadt gibt es ein Krankenhaus, das in sehr schlechtem Zustand ist.

Sternstunden möchte die so wichtige medizinische Grundversorgung für Kinder und Jugendliche in der Dritten Welt, durch das Team der bayerischen Kinderärzte und Pfleger, gerne weiterhin unterstützen.