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Schulräume für die Straßenkinder im Heim "Maria Albertina" in Sao Paulo

In der Nähe des Flusses Pinheiros am Stadtrand von Sao Paulo befindet sich das von den Franziskanerinnen geleitete Kinderheim "Maria Albertina". In dem Stadtbezirk leben rund 250.000 Menschen, die Mehrzahl davon in den Armenvierteln, den sogenannten Favelas. Für die Kinder, die hier leben, gehört Kriminalität, Elend und Arbeitslosigkeit zum Alltag. Wer Arbeit hat ist gezwungen weite Wege auf sich zu nehmen. Auch dadurch sind die Kinder tagsüber oft sich selbst überlassen, viele leben auf der Straße.
Sternstunden hat dazu beigetragen, dass für diese Straßenkinder das Haus "Maria Albertina" der Franziskanerinnen zu einer wichtigen Zufluchtstelle wurde. Um den Jungen und Mädchen eine Perspektive zu geben, soll nun die bereits bestehende Grundschule unter Führung der Schwestern zu einer 9-klassigen Elementarschule aufgestockt werden. In den Klassenzimmern und im neuen großen Versammlungsraum erhalten zukünftig mindestens 320 Straßenkinder eine Schulausbildung.
Noch ist der Bau im vollen Gange, doch die Kinder legten bereits einen neuen Gemüse- und Kräutergarten an. Durch die gemeinsame Pflanzaktion erhalten die Schüler eine praktische Beziehung zu den schulischen Inhalten (z. B. Biologie) und entwickeln einen Bezug zu Pflege und Verantwortung. Gleichzeitig werden die Familien sensibilisiert für die Möglichkeit, Gemüse und Kräuter für den eigenen Bedarf zu pflanzen. Die Arbeit im Garten trug zu einer sehr interessanten Diskussion mit den Schülern über eine gesunde Ernährung bei.





