Sternstunden-Grundschule

Die staatliche Grundschule von San Luis ist so klein, dass sich bis zu 80 Mädchen und Jungen verschiedener Jahrgänge einen Raum teilen müssen. Die Wände sind schimmelig, das Dach undicht, Fenster zerbrochen. Insgesamt besuchen 150 Kinder diese Schule.

Die Provinz Aurora, zu der der kleine Küstenort San Luis gehört, zählt zu den ärmsten Regionen der Philippinen. Hier leben auch die beiden Geschwister Rosalee und Raynalin, die täglich eine Stunde durch die Reisfelder und Koksplantagen zu Fuß unterwegs sind, um zu der alten Grundschule zu gelangen. Der lange Weg macht den beiden Mädchen nichts aus. Sie gehen gerne zur Schule, sie wollen lernen. Rosalee ist 12 und geht in die 5. Klasse, Raynalin ist 8 Jahre alt und besucht die 2. Schulklasse - doch sitzen beide im gleichen Klassenzimmer. Die ganze Schule hat nur drei Räume, die von mehreren Jahrgangstufen gleichzeitig genutzt werden müssen, und jeder Raum ist total überfüllt. Dazu kommen Klimabedingt schimmelige Wände, das Dach ist undicht, die Schule muss dringend durch eine neue ersetzt werden.

Dieses Vorhaben wollen die Missionsbenediktinerinnen von Bernried zusammen mit dem Bischof von Manila, zu dessen Sprengel San Luis gehört, jetzt gemeinsam mit Sternstunden angehen. Die neue Grundschule soll Platz für 250 Kinder in 10 Räumen bieten.