Ex-Nationalspieler boten Zaubereishockey

Richard Wenig und Holger Huber vom EV Berchtesgaden organisierten am 21. Februar 2015 ein Eishockeyspiel zwischen den "Eisbären" des EVB und dem Sternstunden-Eishockeyteam. Das Ergebnis war bei diesem Spiel Nebensache und sei mit 14:3 für die "Sternstundler" aber dennoch erwähnt.

Dabei standen in den EVB-Reihen auch einige absolute Könner am Stock und an der Scheibe. Die drei Ehrentreffer der EVB-Eisbären erzielten Oliver Sekula (Holger Huber/Rupert Kellerbauer), Christoph Ramsauer (Sebastian Zauner/Ladia Palaczak) und Rupert Kellerbauer (Holger Huber/Oliver Sekula). Leider kamen nur sehr wenige Zuschauer zum Spiel, das absolut sehenswert war. Denn es war eine Augenweide wie das Sternstunden-Team die Scheibe aus dem eigenen Drittel an die startenden Außenstürmer passte und die wiederum ihre Center bedienten. Die Ex-Profis ergötzten sich jedoch nicht am Tore schießen, sondern vielmehr an schönen Spielzügen. Der EVB-Goaly Richard Wenig rief all sein Können ab und zeigte auch einige schöne Paraden. Dennoch musste er 14-mal hinter sich greifen. Am auffälligsten auf dem Eis agierte Ex-Nationalspieler Klaus Birk, der wie viele seiner Teamkameraden vom ESV Kaufbeuren kommt und später bei Eintracht Frankfurt, Preußen Berlin, Schwenningen und Hedos München spielte, ehe die Zeit der DEL (=Deutsche Eishockeyliga) begann und Birk noch für EHC 80 Nürnberg und die Ratinger Löwen in der DEL spielte. Legenden im Sternstunden-Team sind auch die Verteidiger Dieter Medicus und Manfred Schuster vom ESV Kaufbeuren. An der Bande stand beim Sternstunden-Team mit Lorenz Funk ein Bronzemedaillengewinner der Olympischen Winterspiele von 1976 in Innsbruck. Als fachkundiger Ansager fungierte Kurt Becker, selbst viele Jahre für die EVB-Eisbären an der Scheibe. Nach dem Spiel bot Marcus Neumaier noch im Eishockeydress eine Schuhplattler-Einlage.

Meldung erstellt am: 16. März 2015