Navis e.V. - schnelle Hilfe ohne Grenzen

Medizinische Versorgung von Erdbebenopfern

Am 27. April 2015, nur zwei Tage nach dem ersten schweren Erdbeben, flog ein so genanntes "fact finding team", bestehend aus einem Arzt, einem Logistiker und einem Techniker, von München in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu. 

Vor Ort suchten die Katastrophenhelfer von Navis - schnelle Hilfe ohne Grenzen e.V. den geeigneten Platz für ihren Einsatz: ein Schulgelände zwölf Kilometer östlich von Kathmandu wurde zum Soforthilfecamp. Am 1. Mai folgte das erste Einsatzteam, unter ihnen der gebürtige nepalesische Arzt Dr. Birat Niraula, mit der benötigten Hilfsfracht: ein komplettes mobiles Feldlazarett, Behandlungs- und Operationszelte, Notunterkünfte und eine Trinkwasseraufbereitungsanlage wurden in aller Eile aufgebaut. Bis Ende Mai wurden hier Verletzte und Kranke behandelt oder operiert. Vielen, die das Dach über ihrem Kopf verloren hatten, wurden die Notunterkünfte ein neues Zuhause.  

Mit der Unterstützung von Sternstunden konnte der Verein Navis - schnelle Hilfe ohne Grenzen e.V. neue Zelte und eine neue Trinkwasseraufbereitungsanlage finanzieren, um so die Hilfsgüter, die sie nach Nepal gebracht hatten, vor Ort lassen zu können. Denn nach wie vor leben im Camp rund 150 Menschen. Im Sommer ist es in den Zelten brütend heiß, im Winter wird es nachts empfindlich kalt. Die Trinkwasseraufbereitungsanlage versorgt nun das Krankenhaus mit Frischwasser. Von dieser Hilfe profitieren vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch schwache und kranke Menschen. 

Projekt-Steckbrief

Medizinische Versorgung von Erdbebenopfern

Aktionsjahr: 2015
Fördersumme: 76.989,00 €
Ort: Bhaktapur, Nepal

Kontakt

Navis e.V. - schnelle Hilfe ohne Grenzen
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