Project Hope Deutschland e.V.

Verbesserung der perinatalen Versorgung

Ein Baby kommt! Vor der werdenden Mutter in Deutschland liegt nun eine spannende Zeit mit intensiver Betreuung durch den Frauenarzt oder die Hebamme. Blut- und Ultraschalluntersuchungen und die regelmäßige Kontrolle des heranwachsenden Lebewesens dienen der Überwachung einer unkomplizierten, aber auch der frühzeitigen  Erkennung einer Risikoschwangerschaft. Anders ist das in Mazedonien. Dort ist die Gesundheitsversorgung im Bereich Mutter/Kind äußerst angespannt, die Säuglingssterblichkeit rund dreimal so hoch wie in Deutschland. 

Die Kliniken, speziell deren Geburtsabteilungen und neonatalen Intensivstationen, sind dringend auf modernere Gerätschaften sowie die Ausbildung des medizinischen Personals angewiesen. Seit 20 Jahren setzt sich der Verein Project HOPE in Osteuropa für die Gesundheitsversorgung von Mutter und Kind ein. Ziel ist es, die Säuglingssterblichkeit zu reduzieren und Frühschäden bei Neugeborenen zu vermeiden. Mit „PeriMAC“ will Project HOPE die Überlebenschancen von Frühgeborenen erhöhen. Das mehrjährige Programm umfasst die Verbesserung der Vorsorgeuntersuchungen, der Geburt und der Nachsorge. Mithilfe einer umfassenden Kampagne werden Schwangere und ihre Familien über die Dinglichkeit der Grundvorsorge aufgeklärt. Gleichzeitig erhalten Gynäkologen und Klinikpersonal Schulungen, um Risikoschwangerschaften rechtzeitig zu erkennen und Komplikationen während der Geburt entgegenwirken zu können.

 Im ersten Schritt sollen die Universitätskinderklinik Skopje und die Geburtsklinik Mutter Teresa mit dringend notwendigen Gerätschaften ausgestatten und zu einem perinatalen Kompetenzzentrum ausgebaut werden. Dabei soll das medizinische Personal befähigt werden, Risikoschwangerschaften sowie Früh- und Neugeborene fachkundig zu behandeln. In den kommenden Jahren soll so die Mortalität und Morbidität auf die Hälfte reduziert werden. 

Projekt-Steckbrief

Verbesserung der perinatalen Versorgung

Aktionsjahr: 2017
Fördersumme: 350.500,00 €
Projektpate: Elmar Wepper
Ort: Skopje, Mazedonien

Kontakt

Project Hope Deutschland e.V.
Hummerichs Bitze 13
53229 Bonn

Telefon: 0228-96963864
Email: info@projecthope.de
WWW: www.projecthope.de