Grundsteinlegung für das Kinderhospiz in Polling:
Ein besonderer Ort für Leben und Abschied
Am 27. April wurde im Kloster Polling ein wichtiger Schritt für schwerkranke Kinder und ihre Familien getan. In einem feierlichen Festakt wurde der Grundstein für das neue Kinderhospiz St. Martin gelegt. Sternstunden unterstützt den Bau des Kinderhospizes mit 1,75 Millionen Euro.

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel begleitet seit vielen Jahren schwerstkranke und sterbende Menschen im Kloster Polling. Nun entsteht dort zusätzlich ein Kinderhospiz, das unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien einen geschützten Ort der Begleitung und Zeit füreinander schenken soll. Acht vollstationäre Plätze für Kinder sowie Elternapartments sind geplant. Ein dringend benötigtes Angebot für die Region südwestliches Oberbayern.
Bei sonnigem Wetter kamen Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter des Hospizvereins, Ehrenamtliche, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kirche im Klosterhof zusammen, um die Grundsteinlegung zu feiern. Bayerns Landtagspräsidentin und Schirmherrin dieses Bauvorhabens Ilse Aigner würdigte in ihrer Ansprache die Bedeutung des neuen Kinderhospizes. Sie betonte, wie wichtig es sei, Familien mit einem schwerstkranken Kind in einer extrem belastenden Lebenssituation nicht allein zu lassen, sondern ihnen einen Ort der Geborgenheit, der Zuwendung und des würdevollen Abschieds zu schenken
Für den Hospizverein im Pfaffenwinkel ist der Baubeginn ein Meilenstein nach Jahren intensiver Planungen, Rückschlägen und großer finanzieller Herausforderungen. Renate Dodell, Ehrenvorsitzende des Hospizvereins, machte deutlich, welche Bedeutung dieser Tag für alle Beteiligten hat: „Ich kann es noch gar nicht fassen, dass es jetzt losgeht. Es ist ein wirklich bedeutender Tag.“ Die Grundsteinlegung im Kloster Polling ist damit nicht nur ein baulicher, sondern ein zutiefst menschlicher Meilenstein.
Sternstunden unterstützt den Bau des Kinderhospizes mit 1,75 Millionen Euro und leistet so einen wertvollen Beitrag für einen Ort der Nächstenliebe, an dem Leben und Abschied untrennbar zusammengehören und an dem Familien mit schwerkranken Kindern Zuwendung finden.
