Von Kelheim bis nach Rom - für Kinder in Not
Was für eine beeindruckende Leistung: Am 19. August starteten 30 Läuferinnen und Läufer in Kelheim zum RunToRome und legten innerhalb von elf Tagen rund 1.200 Kilometer und 14.000 Höhenmeter für Kinder in Not zurück. Mit der Aktion sammelte das Team um Initiator Helmut Bachschmid bis heute über 95.000 Euro Spenden für Sternstunden.

Bereits vor 30 Jahren führte ein Spendenlauf von Kelheim nach Rom. Nach mehr als drei Jahren Vorbereitung erlebt die Aktion nun eine Neuauflage. Rund 500 Zuschauerinnen und Zuschauer ließen sich am Mittwochmorgen des 19. August trotz strömenden Regens nicht davon abhalten, beim Start des RunToRome 2026 dabei zu sein. Pünktlich um 7 Uhr schickte der Kelheimer Landrat Christian Nerb die Läuferinnen und Läufer auf ihren langen Weg nach Rom. Schon die erste Etappe hatte es in sich: Von Kelheim führte die Strecke über Landshut nach Haag in Oberbayern. Am Ende des Tages standen 126 Kilometer und 930 Höhenmeter zu Buche. Gelaufen wird im Staffelformat, wobei sich stets mindestens drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichzeitig auf der Strecke befinden. Jedes Teammitglied legt pro Tag mindestens zehn Kilometer zurück.
Im Landshuter Eisstadion wurden die Sportlerinnen und Sportler von Eishockeylegende Alois Schloder empfangen. Schloder gewann 1976 mit der deutschen Eishockeynationalmannschaft die Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck. Er lud die engagierten Spendensammlerinnen und Spendensammler zu einem gemeinsamen Mittagessen mit Pizza und prominenten Gästen ein. Neben Schloder würdigten auch der Landshuter Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger, der frühere Rennrodler Georg „Schorsch“ Hackl, der zweimalige Stanley-Cup-Gewinner Uwe Krupp und der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark die herausragende sportliche und ehrenamtliche Leistung des Teams.

Mit Florian Schwegler und Philipp Kuntschner nahmen zudem zwei Moderatoren des Bayerischen Rundfunks an der ersten Etappe teil. Sie zeigten sich beeindruckt von dem Engagement und dem Herzblut, das die Organisatorinnen und Organisatoren in diese besondere Spendenaktion investieren.

Lissy Drechsel hat den RunToRome maßgeblich mitorganisiert und verantwortet den Social-Media-Auftritt sowie das Marketing der Spendenaktion. Nach ihren 24 gelaufenen Kilometern zog sie begeistert Bilanz:
„Es ist ein absoluter Traum. Wir sind im Regen gestartet, waren zwischendurch im Schnee in der Eishalle in Landshut und laufen bei Sonnenschein in Haag ein. Wir haben heute alle Klimazonen und Emotionen erlebt.“
Die weiteren Etappen führten über Fügen, Sterzing, Grumo, Peschiera, Modena, Ponte della Venturina, Sambuca, Castiglione d’Orcia und Viterbo bis zum Petersplatz in Rom.
Sternstunden dankt allen Beteiligten für ihren großartigen Einsatz – ob auf der Laufstrecke, in den Begleitfahrzeugen, auf den Mountainbikes, bei der Organisation oder als Übersetzerinnen und Übersetzer auf den italienischen Streckenabschnitten. Ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement kommt Sternstunden und damit Kindern in Not zugute.

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Emotionaler Zieleinlauf in Rom
Am 29. August erreichten die Läuferinnen und Läufer nach elf Tagen ihr Ziel in der italienischen Hauptstadt. Dort wurden sie von den Turmbläsern Bad Abbach, dem Kelheimer Bürgermeister Dennis Diermeier, ihren Familien und Freunden sowie dem Sternstunden-Team empfangen.
„Mit dem RunToRome wollten wir zeigen, was möglich ist, wenn viele Menschen gemeinsam für eine gute Sache loslaufen. Der Zieleinlauf in Rom war für uns alle sehr emotional. Dass wir die Strecke ohne Verletzungen und ohne größere Zwischenfälle bewältigen konnten, macht uns besonders glücklich“, berichtet Initiator Helmut Bachschmid. „Noch wichtiger ist aber, dass wir mit der Aktion Aufmerksamkeit für Sternstunden schaffen und Kindern helfen können.“

Besondere Begegnung mit Papst Leo XIV.
Ein ganz besonderer Moment folgte beim sonntäglichen Angelus-Gebet in Castel Gandolfo: Papst Leo XIV. erwähnte den RunToRome als Benefizlauf. Im Anschluss überreichte Helmut Bachschmid dem Papst ein T-Shirt der Aktion.
Die Begegnung fand auch international Beachtung. Vatican News verwendete ein Bild des Treffens als Titelbild. Dadurch erreichten der RunToRome und sein Anliegen weit über die Laufgruppe und ihre bisherigen Unterstützerinnen und Unterstützer hinaus Aufmerksamkeit.

Über 95.000 Euro Spenden für Sternstunden
Mit der sportlichen Herausforderung wollte das Team Menschen auf die Arbeit von Sternstunden aufmerksam machen und Spenden für Kinder in Not sammeln. Mehr als 95.000 Euro sind bereits zusammengekommen. Damit gehört der RunToRome zu den größten Spendenaktionen, die jemals zugunsten von Sternstunden veranstaltet wurden.
„Der RunToRome war eine außergewöhnliche Aktion, die uns sehr bewegt hat. Rund 30 Menschen haben sich gemeinsam einer großen sportlichen Herausforderung gestellt und dabei Spenden für Kinder in Not gesammelt“, sagt Natalie Schmid, Geschäftsführerin von Sternstunden.
Sternstunden dankt allen Beteiligten für ihren großartigen Einsatz – ob auf der Laufstrecke, in den Begleitfahrzeugen, auf den Mountainbikes, bei der Organisation oder als Übersetzerinnen und Übersetzer auf den italienischen Streckenabschnitten. Ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement kommt Sternstunden und damit Kindern in Not zugute.
Die Spendenaktion läuft auch nach dem Zieleinlauf weiter. Wer den RunToRome und damit die Sternstunden-Kinderhilfsprojekte unterstützen möchte, kann noch bis zum 31. Dezember 2026 spenden.

