Das neue Förderzentrum der Lebenshilfe in Landau: Ein Ort für Lebensfreude und Teilhabe
Mehr Platz zum Lernen, kurze Wege und ein Ort, an dem Gemeinschaft wachsen kann. Das neue Förderzentrum der Lebenshilfe Dingolfing-Landau bringt Schule, Schulvorbereitende Einrichtung, Heilpädagogische Tagesstätte und Hort für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung zusammen. Sternstunden hat den Neubau mit 1,9 Millionen Euro unterstützt.

Feierliche Eröffnung des neuen Förderzentrum in Landau
„Die lange Zeit des Wartens hat ein Ende“, sagte der Lebenshilfe-Vorsitzende Helmut Steininger bei der feierlichen Einweihung des neuen Förderzentrums der Lebenshilfe Dingolfing-Landau am 10. Oktober. Trotz des kühlen Wetters kamen zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Stadtgesellschaft zur Einweihung des neuen Förderzentrums an der Härtlstraße. Geistliche aus der Region segneten das Gebäude.
Vor allem die Kinder und Jugendlichen gaben dem Tag seine besondere Atmosphäre: Sie präsentierten einen Schulfilm mit Schulsong, eine inklusive Tanzgruppe trat auf, und der Schulchor lud zum Mitsingen ein. Am Nachmittag öffnete das Förderzentrum seine Türen für die Öffentlichkeit.

Ein zentraler Ort des Lernens, der Begleitung, der Unterstützung und Begegnung
Die Lebenshilfe Dingolfing-Landau wurde 1970 von Eltern und engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Ihr Ziel war es, Kindern mit geistiger Behinderung wohnortnahe Bildung zu ermöglichen. Diesem Anliegen bleibt der Verein bis heute treu.
Zuletzt waren mehr als 100 Kinder und Jugendliche in der alten Pfarrer-Huber-Förderschule untergebracht. Weil der Platz nicht ausreichte, mussten einzelne Gruppen auf andere Räume in Landau ausweichen. Das neue Förderzentrum vereint nun Schule, Schulvorbereitende Einrichtung (SVE), Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) und Hort unter einem Dach. So verbringen die Kinder und Jugendlichen ihren Schul- und Betreuungsalltag an einem gemeinsamen Ort. Das erleichtert die Zusammenarbeit der Fachkräfte und schafft mehr Raum für Begegnungen.
Sternstunden hilft, aus einem langen Weg Zukunft zu machen
„Was Sie heute sehen, ist ein Werk vieler Hände mit einer langen Vorgeschichte“, sagte der Lebenshilfe-Vorsitzende Helmut Steininger bei der Einweihung. In das neue Förderzentrum wurden rund 35 Millionen Euro investiert. Neben dem Freistaat Bayern, der rund 21 Millionen Euro beisteuerte, war Sternstunden mit 1,9 Millionen Euro ein maßgeblicher Förderer. So ist ein Ort der Begegnung und Lebensfreude entstanden, an dem Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung gemeinsam lernen, Freundschaften schließen und ihren Schulalltag miteinander gestalten können.
