Teammanager Markus Neumaier im Interview

Der Volksschauspieler Markus Neumaier rief vor mehr als zehn Jahren die Sternstunden-Eishockeymannschaft ins Leben. Er hat allen Grund, stolz auf die Leistung in den vergangenen Jahren zu sein, denn seit dem ersten Spiel 2002 hat die Eishockeymannschaft mehr als 100.000 Euro für Sternstunden gesammelt.

Wie kamen Sie dazu, die Sternstunden-Eishockeymannschaft ins Leben zu rufen?

Ich habe zuvor schon beim FC Sternstunden Fußball gespielt, aber meine große Leidenschaft galt immer dem Eishockey. Außerdem besitze ich einen Eishockey-Trainerschein und habe in Bad Tölz den Nachwuchs trainiert. In der Sternstunden-Fußballmannschaft waren noch ein paar andere Eishockey-Spieler, wie etwa Bernd Wagner und Gerd Truntschka. Daraus entstand die Idee, dass man das, was der FC Sternstunden in Sachen Fußball für Sternstunden macht, auch mit Eishockey probieren könnte. Die ersten beiden Spiele haben wir mit Leihtrikots der Mannschaft aus Bad Tölz bestritten. Erst bei der dritten Begegnung in Freising hatten wir eigene Trikots, die wir dank Christian Helber von Hockey-Corner in Deggendorf für damals 600 Mark bekommen haben. Die ganze Eishockey-Mannschaft half mit: Bernd Wagner stiftete die Hälfte des Preises, Walter Gräf und Christian Helber gaben auch etwas dazu. So hatten wir dann endlich eigene Trikots.

Was ist für Sie das Besondere an Sternstunden?

Ich bin gesund auf die Welt gekommen und sehr zufrieden mit meinem Leben, und weil es mir so gut geht, möchte ich ein Stück davon weitergeben. Man weiß einfach, wo das Geld hingeht, auch meinen Spielern ist das wichtig. Eines der Projekte  habe ich von Anfang bis Ende selbst miterlebt. Durch die schnelle Hilfe von Sternstunden bekamen die Kinder der Integrationsklasse in der Volksschule Reichersbeuern einen Treppenlift. Zuvor war es für die Kinder im Rollstuhl ein Ding der Unmöglichkeit, ohne Hilfe über die Treppen in ihr Klassenzimmer zu gelangen. Für so was kann ich meine Schlittschuhe anziehen, weil ich weiß, dass alles genau geprüft wird und das Geld auch ankommt.

Welches Spiel in den vergangenen zehn Jahren hat Sie am meisten beeindruckt? Warum?

Trostberg war immer wieder beeindruckend. Wir haben dort fünfmal gespielt. Für das kleine Eisstadion waren die Spendensummen jedes Mal einfach unglaublich. Die Leute haben sich dort richtig für Sternstunden engagiert. Einmal waren es sogar über 7000 Euro. Aber auch die Spiele in Vilshofen und Pegnitz waren immer klasse. Doch im Grunde ist es egal, wo oder gegen wen wir spielen, Hauptsache es sind viele Spiele, denn nur so kommt Geld für Sternstunden zusammen.

Ansprechpartner

Für alle Fragen rund um die Sternstunden-Eishockeymannschaft wenden Sie sich bitte an:

Markus Neumaier
Tel.: 0172/8139908
E-Mail: markusneumaier@t-online.de