Unterstützung bedürftiger Familien mit Kindern durch Lebensmittel, notwendige Güter, Lernhilfe und Sozialarbeit

Im Februar 2020 erreichte das Coronavirus Sars-CoV-2 Deutschland. Seit Mitte März gelten landesweite Ausgangsbeschränkungen. Besonders betroffen von den Auswirkungen sind die Menschen, die es eh schon schwer haben. 

Projekt Steckbrief

ProjektdurchführungStraßenkinder e.V.

Hohensaatener Str. 20/20a
12679 Berlin

Aktionsjahr2020
OrtDeutschland, Berlin
Fördersumme50.000,00 €
© Foto: Straßenkinder e.V.

Über Nacht wurde das öffentliche Leben auf ein Minimum reduziert, damit soziale Kontakte vermieden werden und die Covid 19-Pandemie verlangsamt wird. Diese Einschränkungen treffen nicht alle mit der gleichen Härte, sondern führt zu sehr unterschiedlichen Ausprägungen: Während die/der eine ins Homeoffice ausweichen kann, müssen andere weiter an die Supermarktkasse oder ins Krankenhaus. Beschäftigte in nicht "systemrelevaten" Branchen haben Angst um ihren Job oder haben ihn bereits verloren, insbesondere im Niedriglohnbereich. 

Auch die rund 6.500 Straßenkinder in Deutschland trifft die Corona Krise hart: Durch die Schließung sämtlicher Notunterkünfte, öffentlicher Toiletten und Tafeln bricht das soziale Hilfsnetz weg. Allein in Berlin leben ein paar hundert obdachlose Kinder und Jugendliche auf der Straße. Sie ziehen ein Leben auf der Straße vor, weil sie keinen anderen Ausweg sehen, weil die Konflikte in der Familie unerträglich sind oder weil sie zu Hause psychischer und sexueller Gewalt ausgesetzt sind.

Der Verein Straßenkinder im Stadtteil Marzahn ist seit 2000 eine wichtige Stütze, damit aus vernachlässigten Kindern nicht jugendliche Ausreißer werden. Warmes Essen, Bekleidung, Prävention, Beratungs- und Bildungsangebote, Notunterkünfte und mehr werden angeboten. Die Corona-Krise stellt den Verein vor neue Herausforderungen: unter anderem müssen Toiletten zur Verfügung gestellt, Lebensmittel verteilt und einzelne Familien unterstützt werden. Sternstunden finanziert Lebensmittel und Hygieneartikel und unterstützt die Einzelfallhilfen in verarmten Familien, die von der aktuellen Krise betroffen sind, durch die Übernahme der Kosten für Arzneimittel, Haushaltsgegenstände, Lebensmittel und Lernmaterial.