Der FC Sternstunden trauert um seinem Ehrenspielführer Karsten Wettberg
Karsten Wettberg ist am 29. März im Alter von 84 Jahren nach langer Krankheit friedlich eingeschlafen. Sein Herz schlug ein Leben lang für den Fußball, den TSV 1860 München und ab 1993 auch für Sternstunden.

Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht, war ihm immer schon eine Herzensangelegenheit. So war es für ihn keine Frage, dass er sich von Anfang an beim FC Sternstunden engagierte und für den guten Zweck kickte.
Als Trainerlegende genoss er beim TSV 1860 München Kultstatus, nachdem er die Löwen 1991 wieder in die Zweite Fußball-Bundesliga führte. Münchens damaliger Oberbürgermeister Georg Kronawitter verlieh ihm daraufhin den Titel „König von Giesing“.
Dabei war Fußball für Wettberg nur ein Nebenberuf. Bis 2002 arbeitete er bei der Deutschen Post als Oberamtsrat. Als Mitglied der SPD gehörte er dem Kreistag in Kehlheim an. 2013 wurde er mit der Bayerischen Verfassungsmedaille ausgezeichnet. Das Parlament ehrt damit Bürgerinnen und Bürger, die in herausragender Weise zum Zusammenhalt der Menschen in Bayern beitragen. Stets tat er alles aus ganzem Herzen und mit viel Menschlichkeit.
Seit über 30 Jahren war Karsten Teil unseres FC Sternstunden-Teams und gehörte zu den eifrigsten Spendensammlern. Trotz seiner zahlreichen Engagements waren ihm die Benefizfußballspiele des FC Sternstunden sehr wichtig. Letztendlich war er bei weit über 200 Veranstaltungen dabei und zurecht Ehrenspielführer. Aber auch bei vielen seiner Geburtstage wollte er keine Geschenke, sondern bat um Spenden für Sternstunden. Noch mit über 80 Jahren lief er für den FC Sternstunden auf und war überhaupt nicht begeistert, wenn er ausgewechselt wurde oder wenn ein Mitspieler nicht das nötige Engagement an den Tag legte.
Bildergalerie

Gerne nahm er die Spenden zugunsten von Sternstunden an
SternstundenWir verneigen uns vor einem großartigen Menschen mit einem großen Herzen!
Vergelt's Gott Karsten und wir hoffen auf ein Wiedersehen, irgendwann und irgendwo. Wir wissen nicht, ob es so sein wird, aber es tröstet, dass es so sein könnte.
Meldung erstellt am: 31. März 2026









