Zukunft durch Bildung

Mangelnde Bildung ist vielfach gleichbedeutend mit sozialem Elend, geringen Zukunftschancen und Abhängigkeiten. Nach Angaben des UNESCO-Weltbildungsberichts von 2020 haben rund 258 Millionen Kinder, Jugendliche und Heranwachsende weltweit keinen Zugang zu Bildung.

Mädchen zeichnet mit Kreide Fisch an die Schultafel, lacht in die Kamera
© Foto: Orienthelfer e.V.

Die Gründe sind vielfältig: Mangelhafte Infrastrukturen, länderspezifische Traditionen, Naturkatastrophen oder Konflikte und Kriege führen zur Unterbrechung oder gar zum Abbruch einer Schulausbildung. Die Corona-Pandemie hat die Ungleichheiten noch verstärkt - auch hierzulande. Doch Bildung ist ein Menschenrecht. Sie ist der Schlüssel zu individueller und gesellschaftlicher Entwicklung und befähigt Menschen dazu, ihre Persönlichkeit zu entfalten und ihre Zukunft in die Hand zu nehmen. Bildung stärkt die Demokratie, fördert Toleranz und eine weltbürgerliche Haltung, um so den Kreislauf von Armut, Gewalt und Verwahrlosung zu durchbrechen. Sternstunden fördert seit mehr als 25 Jahren eine Vielzahl von Bildungsprojekten in Europa, Asien, Afrika und Südamerika. Es ist auch eine Investition in eine gerechtere und friedlichere Welt.