Ärzte der Welt e.V.

Ärztliche Betreuung für Mütter und Kinder in Not

Eine Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft? Das Baby hustet schlimm oder braucht eine Tetanusimpfung? Für die meisten von uns folgt nun der Griff zum Telefon, um einen Arzttermin zu vereinbaren. Das geht allerdings nur mit einer gültigen Krankenversicherung. 

© Ärzte der Welt
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© Ärzte der Welt e.V. Suzanne Bruins

In der bayerischen Landeshauptstadt leben nach einer Studie des Münchner Stadtrates zwischen 15.000 und 30.000 Menschen ohne Aufenthaltsstatus. Unter ihnen auch viele Schwangere, Mütter und Kinder. Zwar haben sie in akuten Fällen ein Anrecht auf medizinische Versorgung, aber die Behandlungskosten dafür müssen sie selbst übernehmen. Können sie das nicht, sind sie auf die Unterstützung des Sozialamtes angewiesen.

Doch diesen Schritt gehen die meisten erst dann, wenn es absolut unvermeidbar ist. Denn das Sozialamt ist gesetzlich verpflichtet, in der Illegalität lebende Menschen der Ausländerbehörde zu melden. Die Organisation Ärzte der Welt e.V. bietet seit über zehn Jahren kostenlose medizinische Grundversorgung an. Für das Projekt "open.med" konnte der Verein unzählige ehrenamtliche Ärzte und Pflegepersonal gewinnen. Sternstunden finanziert bis Ende 2017 Medikamente, Impfstoffe, Verbrauchsmaterial und die Erstausstattung der Sprechstunde.

© Kommpagnons Braune Richter
© Kommpagnons Braune Richter

Projekt-Steckbrief

Ärztliche Betreuung für Kinder und Mütter in Not

Aktionsjahr: 2016
Fördersumme: 30.000,00 €
Projektpate: Michael Sporer
Ort: München

Kontakt

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